letzte Nacht. Penetrantes Klingeln. Im Flur steht ein Kamerateam. Alle in dicke, graue Daunenjacken verpackt. Der Moderator gratuliert überschwänglich. Für Bigbrother werde man nicht jeden Tag ausgewählt. Zusammen mit zehn anderen Leuten verschleppt werden. In einem Haus im Berner Oberland eingeschlossen sein. Die Anderen freuen sich. Angst haben. Verschiedene Fluchtversuche unternehmen. Scheitern. Schliesslich doch im Postauto nach Hause fahren. Fernsehen. Die neun Mitstreiter verbringen die erste Nacht in Aquarien. Mit zu kurzen Schnorcheln ausgestattet. Verschlucken sich ständig. Sind dem Ertrinken nahe. Unendlich froh sein. Daran herumstudieren, ob es nicht doch besser gewesen wäre, sich dem auszusetzen. Der Persönlichkeitsentwicklung wegen.