sommertaumel

vorhin war ich weg. schnelle wechsel von klarsicht und trübnis. unterwegs mit taschen, die manchmal mit aufbruch gefüllt waren, dann wieder mit sorgfalt und meist mit einem vielversprechenden wühlchaos. ich hab mir gesagt, es ist jetzt sommer und darum hab ich gepackt - ein und aus. bei mir liegt nun die staubflocke ungestört. es ist wie nach den ferien, wenn man nach hause kommt in die unbewohntheit, etwas schwermütig, die spätsommersonne, die die ablagerungen bescheint, partikel, ähnlich denen am wassergrund. ich bin ganz leise und etwas schüchtern, fremd bei sich sein. dann scheint mir diese unterwasserwelt auch wieder verlockend, abtauchen und weg sein. und die dinge durch eine spezifische dichte betrachten.

Zitat

Wengi. Ist wieder drauf. Das liege an den Genen. Schon die Grossmutter. Genau genommen liegt es an der Winzerin. Ihrem Heida. Ob seiner schmierigen Anhänglichkeit. Könnte einem übel werden. Er macht auf stockklar. Wie ich ihm die Vorzüge der Nüechtere präsentiere. Dort werde nicht herumgeblödelt. Sondern Golf gespielt. Das sei aber von Bluesmax. Meint Wengi verschreckt. Wie um vom Thema abzukommen.

Koje

Koje




stradal

(Balz Ruchti im Beobachter 16/08)