Tante T.

Tante T.

EMI Schweiz hat irgendwie. Den Geist aufgegeben. Jedenfalls. Bestellt Tante T. CDs vom Cheftrompeter jetzt im Ausland. Das dauert seine Zeit. In der Franche-Compté auf Arkhangelsk zu warten. Ist aber nicht schlimm. Beste Grüsse.

Erdbeeren-Concerto

Herr T. Fehlt seit Montag.

Ein grüner Fee

Ein grüner Fee

Môtiers 2007. Ein grüner Fee wollte nicht so recht in den Katalog Er gehörte wohl. Zu der Gegenbewegung. Es wollte einem sowieso scheinen. Diese sei. Im Vergleich zum letzten Mal. Militanter geworden. Kommt die Zeit. Da man nur noch wegen ihr. In dieses Tal fährt. Und Gevater Luginbühls Finale. Gänzlich auf der Strecke bleibt. Vielleicht setzten die Petflaschenobjekte und der Briefkasten von Fam. Troll (beide ebenfalls out-of-catalog) aber auch. Einfach nur falsche Zeichen. Haben Sie gewusst. Dass Elfen hellblaue Turnschuhe tragen? Mit Klettverschluss.

Molekulare Sirupküche

Molekulare Sirupküche

Beeren sorgfältig auskochen. Mit Just is beschallen. Von Lamb. Die Musik. Ständig wiederholen. Ascorbin und Zucker. Nach Belieben.

D13 - Kunst ist nicht Dada

D13 - Kunst ist nicht Dada

Kunst ist Religion. E. hat den Katalog geholt. Wir warten sehnsüchtig. Auf Nr. 13. Eine weitere Reise. Das zeichnet sich ab. Ist nicht drin.

Findungskommission. Von uns aus kannst du gerne noch einmal. Novak/Bürgel finden.




P.S.
(Davon abgesehen. Die diesjährigen Schlüsselanhänger. Hinterliessen einen ausnehmend billigen Eindruck.)

viel spass

was auf eine trotzig-vertrackte weise spass macht, ist alleine auf dem badetuch liegen und die festung der einsamkeit lesen. viele worte um musik. durch halbgeschlossene augenlider die männer mit tätowierten sternen um die ellbogen zählen - es waren heute und gestern zusammen deren vier. die frauen haben die sterne meist irgendwo über die schultern verteilt. sterne - ein feuerwerk der fantasie.
ein rotkehlchen beobachten, dass sich auf der banklehne auf den bauch legt und die flügel links und rechts von der lehne herunterhangen lässt, dazu ein wohlig, zitterndes räkeln.
eine neue bezeichnung für frauen beim tramfahren erfinden: die kelly-bag. sie sind adrett, einen touch kleinmädchen, flache schühchen mit schleifchen und eine tasche mit kurzen henkeln, die sie in beiden händen und etwas heruntergezogenen schultern vor sich halten, während sie dazu leicht in den hüften stehen und einen blick schräg von unten wagen. ich habe glaube ich auch ab und zu einen kelly-bag anfall; arghhhhhh!
ziemlich beschwipst von basel nach hause zug fahren, nachdem alle wollten, dass ich noch bleibe.
an einem ort sein und seltsamerweise plötzlich eine menge leute kennen und mit denen auch noch ganz entspannt plaudern.
einem mann zuhören mit einer samtenen soul-stimme, weissen schuhen, grauer schläfe und leichten x-beinen, darunter gelegt eigenartig verzögerte basslines. es geniessen und sich in den hüften wiegen.
die kälte des wassers laut prustend kommentieren - für sich alleine.
viel spass.

Parkdeck

Das Programm:


SONNTAG, 15. Juli 2007

17 bis 21 Uhr

BUSINESS AM RANDE DES EXISTENZMINIMUMS
Im Parkbazar bewirtschaften Arbeitslose, Existenzgründer und Selbstständige aus
Kreuzberg 20 Parkplatzparzellen am Kottbusser Tor.
Besucher können handeln, einkaufen und Dienstleistungen beauftragen.

Installation und Inszenierung: Pony Pedro mit 20 Existenzgründern
Eintritt: 17 bis 19 Uhr frei

ab 20 Uhr

LAUBENBAR
Konzert: Britta (Musikprogramm: Festsaal Kreuzberg)
Wenn der letzte Sack Blaukorn untergehackt ist und im Nagelstudio das Pediküre-Set zur Seite gelegt wird,
treffen sich Besucher, Anwohner und Bazarbetreiber zu guter Musik auf ein kühles Getränk in der Laubenbar.

Gluckenflügel

Gluckenflügel

Frau Mingels. Im Magazin. Über entfernte Familienmitglieder. Und das Glück eine Glucke gehabt zu haben. Mein Haus hat sich eben auf den Weg nach Berlin gemacht. Pankow. Dank des neuen Navi. Kein Problem.

zwischensicht

eitle freude. einmal auch finden, dass es nun einigermassen klingt. querköpfe so weit besänftigen, dass sie schliesslich finden, das sei jetzt wohl gewesen und ein guter morgen. ihn beispielsweise.
ziemlicher dramatiker, der herr und wunderbar selbstreflektiert. es kommt mir da der philosoph in den sinn; irgendwas wie kirkegaard, der sinngemäss den typus mensch beschrieben hat, der fortwährend sein denken gleich wieder überdenkt - ein ständiges selbstbespiegeln, so dass es nur noch so gleisst und glimmert. ein solcher vielleicht.

haselmäuse

lucky und ich haben uns über haselmäuse unterhalten. sie sind sehr ärgerlich. sehr penetrant und so herzig. manche fahren ski mit helm und andere schmiegen sich an die anvisierten. es gibt unheimlich viele davon und immer hat frau das einsehen. so viel ist klar. was aber das grosse rätsel bleibt; was ist denn nun so verdammt gut an ihnen? die nervöse schnüffelnase, die feuchten glotzäuglein, das mausbraune fell, die unauffälligkeit, dass sie auswechselbar sind, gut altern...? was nur?
klar ist auch, dass wir nie und nimmer in der liga der haselmäuse spielen werden, völlig ausgeschlossen. aber ehrlich, wollen wir ja auch nicht. auf die raubvögel!
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