D12

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Macht der Zahlen



Dass sich die Welt verändert. Merkt man an den Hörhilfenhandlungen. Die in dieser Stadt. Pilzen gleich. Aus dem Boden schiessen. Das Glück wechsle heute. Ob das des Zählers oder meines bleibt. Trotz Konsultation einschlägiger Internetseiten. Offen.

Macht der Gewohnheit

Macht der Gewohnheit

Jeden Abend. Hängt Herr Gritti. Seinen Bogen ins Fenster. Bevor er sich. Schlafen legt.

Steeli

Stehli

Die Dreissigerjahre

Die Dreissigerjahre

Big Bands

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superseide

sie heisst supersilk. sie ist so nigelnagelneu, vor drei minuten aus dem plastik gepackt. ich hätte sie auch eine nummer grösser nehmen können, aber die liebe bescheidenheit. klein l. sollte sie sehr bald ausprobieren kommen für die purzelbäume, ich glaube die gelingen darauf exzellent!

kabäuschen

nur des wortes wegen der titel.
sonst sollte ich einen schaumstoffaufsatz vor münder halten. ein wenig habe ich mich schon getraut. das rollen hat sich übrigens schon wieder etwas ausgelaufen, es ist jetzt nicht mehr so spannend.
ich weiss auch nicht mehr wie das mit den links geht...le_d.? weil ich hätte da gerne die ... hingetan, die haben gespielt. ich finde sie gut. ich verstehe wieder einmal nicht warum da nicht die ganze stadt aufgekreuzt ist und getobt hat - wäre das bei lokalhelden nicht zu erwarten? und ich verstehe auch nicht die leichte zurückhaltung. meine güte, warum kann man nicht einfach auch mal jemanden feiern und nicht rummosern von wegen wer jetzt wie wo was etc.? kann es zur abwechslung nicht, ein einziges mal wenigstens, ausschliesslich um musik gehen?

Re: Fischkopf

Madame. Haben zwar vergessen. Ein Bild zu schiessen. Versuchen Sie trotzdem einmal dies:

Geräucherte Bachforelle enthäuten. Cuttern. Durch ein Sieb streichen. Mit Pfeffer. Cayenne und Zitronensaft abschmecken. Rahm dazu. Cremig und klumpenfrei schlagen. Mit Gelatine versetzen. In kleine Förmlein giessen. Kalt stellen.

Sauerrahm. Zitronensaft und -zesten. Pfeffer. Salz. Etwas Vanillezucker. Vermengen. Gelatine dazu. In etwas weniger kleine Förmlein fünf Millimeter hohe Spiegel giessen. Kalt stellen.

Alles ausformen (Förmlein kurz in heisses Wasser tauchen). Das Fischköpflein auf den Sauerrahmspiegel stellen. Mit gehacktem Basilienkraut garnieren.

Wie Wengi vor zehn Jahren als Hochzeiter scheiterte

Die Chefin kredenzte servierte uns heute einen Toscanischen Brotsalat. Eine Terrine von der Bachforelle. Brasato. Maisschnitten und gebratenen Grünspargel. Sowie einen Erdbeerenauflauf. Kurz vor dem Käse musste Wengi bitterlich weinen. Wegen der Hochzeitsgesellschaft. Im Sääli nebenan. Wengi erinnerte sich. Wie er damals nach seinem Polterabend. Es ist jetzt gerade zehn Jahre her. Unter geringfügigem Einfluss bewusstseinsverändernder Substanzen. In die konkubinäre Wohnung zurückkehrte. Wie er alle Lichter aus liess. Sich entblösste. In das Schlafzimmer schlich. Sich wollüstig auf das Bett warf. In der Absicht. Sich über die Verlobte herzumachen. Jedoch schmerzhaft auf dem Fischgratparkett landete. Nicht weil er das Bett verfehlte. Es war gar nicht mehr da. Und mit ihm die Verlobte. Als auch all ihre Habe. Auf dem Küchentisch. Fr. 1000.- und ein paar Zeilen auf einem Zettel. «Es wäre mir komisch vorgekommen, das Bett zu zersägen. Dein Einverständnis vorausgesetzt, übernehme ich es ganz und erstatte dir die Hälfte des Kaufpreises. C. P.S. Ich habe dich verlassen.» Dass die Verflossene diesen Umzug diese Flucht nicht alleine hatte bewerkstelligen können. War Wengi schnell klar. Wer sie vor der Ehe bewahrt hatte. Übrigens auch. Ausser mir. War damals die ganze Stadt an dieser Junggesellenfeier.

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