Köpfchen


So sehen sie aus, in Zelofan gewickelt.Le D. was sagen sie? Die Vorkosterin meinte fürs erste mal einwandfrei, es vertrage lediglich einen Schaum mit Zitronengeschmack oder Meerrettich, da sonst etwas trocken, ich habe mich für Dillsauerrahm entschieden. Ich warte immer noch auf die Gäste, stellen sie sich vor, sie werden sich um 1 1/2 Stunden verspäten, es ist noch nichts im Ofen aber trotzdem macht es mich natürlich sehr ungeduldig, in der Zwischenzeit allerdings ist ein Angebot reingerauscht, Praktikum bei einem Krimidreh! Ist doch was!Einen Monat, mit vielen Aussendrehs, hier in der Stadt.Taschengeld für Besuch.
Einen angenehmen Abend

Stilles Geländer am Bach

Stilles Geländer am Bach

Umfeld trennt sich. Wegen schlafzimmerlichen Unzulänglichkeiten (wobei es an der Länge nicht liegen kann). Schlafzimmerlich ist gar kein Wort. Aber mein Handy kann es aus dem Stand. Im Gegensatz zu Dynamo. Zum Beispiel. Von Georg Dreyman gibt es gar keine Bücher zu kaufen.

das rollen

befindlichkeitsblogen trifft die befindlichkeit meist ungenau und bitte die fiktion nicht vergessen. das, als einstieg zu heute.
keine fiktion war allerdings eine sehr lange stellungsnahme eines künstlers, den ich in der schlechten laune angenörgelt habe. das macht das konzert zwar nicht besser aber die sympathieboni steigen in ungeahnte höhen. sowieso ist es unerwarteterweise sehr schnell anders geworden. ein knopf ist aufgegangen sagt man dem. ich musste einen geschlagenen tag darüber nachgrübeln. zu einem sinnigen schluss bin ich nicht gekommen, ausser vielleicht dem zaghaften gedanken, dass es sich nach einer guten richtung anfühlt. viele leute sind nicht blöd und das doppelt.

mittelmass

er war eine herbe enttäuschung. langweilig und schon tausend mal ähnlich gehört. einer hatte wenigstens eine geschwinde zunge - aber sonst?

sowieso bin ich heute schlecht gelaunt. ich muss wieder einmal feststellen, dass ich eine soziale legasthenikerin bin. ich weiss beispielsweise nicht wann wen grüssen. versuch ich grundsätzlich nett zu sein, werde ich ignoriert, fahr ich mit geradem rücken velo, wird etwas von wegen arroganz hinterhergerufen. ich weiss kaum wie ein gespräche anfangen und erst recht nicht wie eines beenden. ist jemand anhänglich werd ich komisch, meldet sich jemand nicht wie erwartet, werd ich fies. bei leuten, die mich interessieren bin ich dermassen verkrampft und unlocker, wär ich ein ton, es wär ein hohes, unangenehmes quietschen - die zugbremse. niemand plaudert gerne damit.
andererseits vermisse ich meinen incognito-status, der nun wohl endgültig passé ist.
eine ganze menge leute scheinen wieder sehr viele dinge über mich zu wissen, meist dinge von denen nicht einmal ich eine ahnung habe. beispielsweise was ich will, was meine motivationen sind etc.. dies alles erinnert mich stark an eine andere kleine stadt. ich will sie kennen, will aber auch nicht - der wandelnde widerspruch.
ich habe sehr schlechte laune.

ok., ich muss vielleicht einfach mehr die dinge scheisse finden und das lauthals. weil es ruft in der sekunde des vorletzten punktsetzens ein schwuler kleiderliebhaber an und lädt ein zum essen und ins theater. das finde ich sehr, sehr cool. ob es tatsächlich einladungen aus purer sympathie gibt? ein froher gedanke!
ich habe bessere laune. sehr wahrscheinlich ist das wieder einmal furchtbar naiv.

wer.h.k

Aber hören Sie selbst. (.mov 10.4MB)

Creative Commons License

Dieser Inhalt ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.

Berichtlein

Madame. Entschuldigen Sie die Verspätung. Schreibe diese Zeilen mit der Nasenspitze. Die geschundenen Griffel versagen ihren Dienst. Aber der Reihe nach. Vergangenen Mittwoch das Geschäft gegen 17:00 Uhr verlassen. Rolltor herunter gezogen. Vorhängeschlösser angebracht. Beim ortsansässigen Musikalienhändler vorbeigeschaut und dort selbst ein PA gemietet. 300 Watt pro Kanal. Tags darauf. Dem Bohrhammerverleiher meines Vertrauens zwei potente Geräte abgenommen. Danach PA aufgestellt. Am Freitag. Um das Cheminée im Wohnzimmer eine staubdichte Box gebaut. Unter Zuhilfenahme von Dachlatten. Transparentem Plastik. Und Sturer. Mich gegen Abend fein gemacht. Weisses Hemd. Dunkle Krawatte. Und anlässlich einer Vernissage aufgespielt. Computergenerierte Musik. Mit Klängen akustischer und elektronischer Gitarren verwoben. Eine Art Indietronic. Lieder für zwei Saiteninstrumente. Zwei Klapprechner (gemischte Umgebung) und Digital-Audioschnittstellen. Am Samstag. Schliesslich. Fallen das Cheminée und sein Kamin den Bohrhämmern zum Opfer. Gegen 21:00 Uhr überquillt die Schuttmulde. Meine Hände zu Fäusten geballt. Ignorieren jeden Befehl sich zu öffnen. Besonders die Daumen müssen jeweils manuell in ihre Ausgangsposition gebracht werden. Schlussfolgerungen. Aufspielen macht glücklich. Sturer wird zum Tier. Geht es ums Kamineinreissen.

fehlender bericht

herr le_d? und gerne mit hörbeispiel oder noch besser spielbeispiel.

zwei tage

film;der. sie sind in paris und beide mit ziemlich allem überfordert. was kam mir da nicht alles bekannt vor. auch darum musste ich anfangs laut und hemmungslos lachen. ein paar wunderschöne bettszenen. ungeschicktes unter hässlichen decken. aber beide waren sie sehr berührend in ihrer "knappen lebensfähigkeit". und es tut gut solche zu sehen, die gleichzeitig exaltiert und schüchtern durch die welt stolpern. ich kam mir sofort viel weniger seltsam vor.

Richtbank

Richtbank

shows and beeps

ich glaube heute habe ich eine gute show geliefert. unnervös habe ich mich auf dem velo schon darauf gefreut, unvorbereitet auch. die ahs und ohs zum ersten gestalteten dings sind auch motivationsspritze. dann habe ich einer unbekannten person ziemlich viel geld ausgeliehen, einfach so, weil sie das gerade sehr dringend brauchte. ich denke spätestens jetzt komm ich in den himmel.
allerlei sachen habe ich auch geschrieben und du meine güte, wie wurden die falsch verstanden! wow! oh! huiuiui! worte sagen nichts. alles kann so oder so oder noch anders ausgelegt werden. das war dann einen moment etwas unangenehm, lesen ist allerdings auch eine kunst. dafür habe ich jetzt sonnengelbe sneaks mit einer holzimitatsohle, wahnsinnig fröhlich die dinger!
weil frau f. meinte, frauen könnten grundsätzlich nie genug schuhe haben. ich solle mir einfach endlich ein vernünftiges kästchen zulegen und aufhören unentschlossen vor auslagen rumzutigern. sie hat in den allermeisten dingen recht.
Beiträge  1 - 10 /21