Von tollkirsche,
29.4.2007 um 14:24
ich glaube, lieber le d_, ich wechsle meinen namen zu braeburn. was meinen sie? ist mir gerade so durch den kopf geschossen und auf tolle kirschen hab ich überhaupt keine lust mehr aber bei den früchten könnte ich schon bleiben.
das gschnipsel habe ich übrigens vorgespielt und sie fanden, das sei eine neue form aber durchaus machbar.
letzte woche auch noch einen fünfzig minüter mit ihrem gerätli gebannt. langsam wird das nicht mehr so panik in allen facetten, darum gestern gerade noch die frau dj für ein weiteres gefragt. blogmässig schreibe ich jetzt wieder einmal unsinn oder nur für sie.
die befindlichkeit momentan auch eher uninteressant. der zustand eben einem vor dem brennen gleich, in die warteschlaufe geschaltet. wie wäre es wohl nicht mehr zu wollen? fände ich für ein mal interessant, nur ein dahingleiten, sich treiben lassen, weg von der gestaltung hin zum reinen erleben.
Von le_directeur,
28.4.2007 um 16:24
Von tollkirsche,
24.4.2007 um 19:47
gerade viel im kollektiv darüber gerätselt warum einem eigentlich immer nur die unter die haut gehen, die nicht wirklich konkret werden. warum die, die einem auf der strasse nachrennen und sehr charmant verwirrte komplimente rausrücken, mit einem, immerhin freundlichen, schulterzucken abserviert werden - der hut war so verdammt seltsam. warum die unmögliche hose aber als gut befunden wird, obwohl die selbe hose bei anderem inhalt als ein argument gegen verwendet würde. warum sich die geschichten nie so entwickeln, wie wir uns das jeweils ausmalen sondern meist in eine schräglage abdriften.
solches lässt das kollektiv gerade ratlos und wieder einmal etwas melancholisch zurück. es ist eine stimmung wie damals, als ich an rändern von meeren sass und sehr wenig verstand, vor allem nicht woher diese sehnsucht kam.
insgeheim allerdings ist es auch ein schönes gefühl, das der einsamkeit. es ist sehr frei.
Von tollkirsche,
22.4.2007 um 11:51
Ha, ha! die droge nummer eins wie immer; musik. während andere sich das näschen pudern hüpf ich tarantelmässig vor einem dj-pult rum, fuchtle seltsame figuren mit den armen in die luft, knick in die knie weil der bass gerade so reinhaut, schwenk alles was da zu schwenken ist in jede nur mögliche richtung und habe sehr, sehr heiss. das ist sicherlich für die drum rum vollkommen irritierend und definitiv nicht die coole art, aber wie ein junger schnösel schön gesagt hat: "man wird ausgangsweiser". Für mich übersetzt bedeutet das: ich will musik und tanzen und der rest kann mir jetzt gerne und für alle ewigkeit gestohlen bleiben. der rest ist das ganze drum rum. die codes, wie sich bewegen, stehen und reden. die vorschriften der kleidung. welche drogen wann einwerfen und welcher drink zur angestrebten aussage passt. das drum rum sind die posen, mtv-nachahmungen: them bitches and them pimps, leider in den meisten fällen ohne ironische unterfütterung. macht aber auch gar nichts, sie dürfen gern und ich darf anders und alle sind dann sehr, sehr zufrieden.
der, der nämlich diese tanzerei zu verantworten hat, war einfach auch ein meister seines fachs. obwohl er von schönen, verspielten übergängen keine ahnung hat und nur per computer und so komischen touch-wheels die töne rumschob, generierte er doch die absolut perfekte musikmischung. die house liebhaber fanden; das sind jetzt alle die alten detroit sachen. die electro freaks wurden gefüttert; einer der sich endlich getraut, auch die langsamkeit wieder mal zu zelebrieren. die break beat süchtigen wollten ihm zu füssen liegen, weil er immer und immer wieder ein grandioses gehäcksel spielte und die, die finden hip hop forever wurden mit den vier ultimativen hymnen belohnt.
es war also einfach nicht zu verhindern vollkommen die contenance zu verlieren. auch nicht nach einem ganzen tag arbeiten und aufstehen in der frühsten früh, nicht mit dem wissen am nächsten tag sieben stunden in einem kurs zu stecken und gerade mal mit vier stunden schlaf auskommen zu müssen.
ein guter musikspieler macht alle diese dinge zu klitzekleinenkleinigkeiten und die nacht rollt.
Von le_directeur,
21.4.2007 um 14:14
Zwei Glas Roten zum Déjeuner. Und wenig Schlaf reichen in der Regel. Irgendetwas mit Demokratie und Internet. Brachte ihn heute in Rage. Das sei schöngeistiger Scheissdreck. Und so weiter. Dabei schwillt sein Hals um das Doppelte an.
Von le_directeur,
19.4.2007 um 14:03
Im Restaurant zum Nimm dich zusammen (sinngem.). Bestellt man am besten Rueblisalat. Mit Zitronendressing. Die Königin aller Kellnerinnen ist jetzt wieder Lehrerin. Im Entlebuch.
Von tollkirsche,
16.4.2007 um 09:50
einund wohl eher. war ein schöner tag gestern. simpel und sonnig. alles in allem fühlt es sich sehr gut an. es legt sich mit den jahren doch auch ein wenig die aufregung. etwas mehr gemütsruhe und gelassenheit. irgendwie fällt mir sogar das sich feiern lassen leichter.
einer der gestrigen wohlgedanken: mit lucky und le_d einfach sehr, sehr gut getroffen. big up to you!
Von le_directeur,
14.4.2007 um 07:57
grusskartent; grusskartente Schreibe, Zustand eines mehrseitigen Textes, dessen Inhalt nicht über die Botschaft einer Karte zum Geburtstag hinaus kommt
Das Institut findet sich auch mittels:
Geburtstagsbuffet
www.demi wasser
>alpsegen
Autoerotik
Berlin Wohnen
brothers quai
brothers quay berlin
Camargue Reis Bild
fondieren
gescheiterte Kommunikation
geschmortes Kaninchen
Grusskartentext
i ha nüt
Knoblauchvergift
Käseauslage
Lammrücken
lucy luck
Niedecken und Alkohol
Nähkästchen
Die Knoblauchvergiftung kommt eigentlich jeden Monat.
Von lucyluck,
11.4.2007 um 09:11
Niemals nie an Feiertagen nach Lodz reisen. Tip von Kristina aus dem Betriebsbüro im Teatr Wielki. Die Leute sind da zu Tisch und trinken und essen.Dann wirds teuer. Das dachte sich wohl der Lockführer , der von Kutno nach Lodz fährt auch und ist davon gebraust noch ehe der Warschauexpress aus Berlin da war. Da stand ich dann mit Jan Wagner,mit dem ich mir dann das Taixi teilte. Der ist schon fast diplomierter Filmemacher, kann polnisch und kennt sich hier aus. Bin also gut angekommen.
Von le_directeur,
10.4.2007 um 20:52
Stellte er die Anlage ins leere Haus. Und weinte. Stundenlang. Zu seinen Platten. Vor lauter Glück. Und glaubte. Jetzt wird alles gut.