Von le_directeur,
30.3.2007 um 05:57
Der Junge des Kranführers arbeitet überraschenderweise in Biel. Als Käsergehilfe. Sie sterilisieren jetzt einfach alles. In diesem Betrieb. Sogar das Kleingeld. Nach Ladenschluss. Und das Halsband von Rex. Dem Sennenhund. (Aufgew.).
Von tollkirsche,
29.3.2007 um 22:14
am liebsten gerade lange sätze über gescheiterte kommunikation. die langen sätze werden von verschiedensten seiten gut verstanden, was einem zurücklässt mit der frage, über was man eigentlich dann die ganze zeit mosert.
Von tollkirsche,
28.3.2007 um 17:23
sanierung der halbmaststimmung. feststellen, dass es sich unbedingt lohnt bei den schüchternen melancholiker nachzuhaken. etwas an der welt leiden führt immer noch zu den schönsten tonverbindungen.
Von tollkirsche,
27.3.2007 um 17:18
nun. es wurde nicht ganz so euphorisierend wie vorausgeschrieben, der tag gestern. vor allem war der schluss falsch gewählt. auf der leinwand die (w)irrheit des menschlichen daseins zwar schön präsentiert, aber dadurch nicht tröstlicher. die begleitung in ähnlicher mudderstimmung wie man selbst. ja.
morgen kommt einer mit anderer musik ins sendezentrum. die hoffnung auf ein paar perfekte klang-momente scheint berechtigt, er will auch gipfeli mitbringen. schoggi sowieso gerade wieder sehr aktuell. zuerst den hasen dann die eier.
(ich hoffe der gedankensprung von gipfeli zu schoggi und von diesem wiederum zum hasen und den eiern ist auch einem herr sturer einleuchtend. in erster linie worthülsenstapelei und erst in zweiter (mehr)deutigkeit, wenn man überhaupt deuten will.)
Von le_directeur,
27.3.2007 um 13:38
Valswolf klang in der Situation irgendwie spritziger. Eben spazierte. Herr Zehntelprominent. Durch die blaue Lounge. Die Direktion diskutiert am Nebentisch über die Quelle. Es geht um Wasserdiebstahl. Vier deutsche Rapper picknicken in meinen Gehörgängen. Zu viele Frisch- und Altverliebte. Hier. Wie sie seit über einer Stunde seine Kniescheibe zärtlich streichelt massiert. Unerträglich. Kirsche übernehmen Sie.
Von tollkirsche,
26.3.2007 um 11:53
eine woche lang war es jetzt nicht schön. nichts war schön; nicht einmal das konzert und das tanzen, was eigentlich schön hätte sein können, wäre meine laune besser gewesen. mit der entsprechenden stimmung fällt der fokus leider auf alles, was nicht glücklich macht: die falschen töne und langweiligen bewegungen, die dummen leute und hässlichen gesichter. die lieben finde ich zwar lieb aber fröhlich machen sie mich trotzdem nicht.
heute morgen scheint die sonne, es ist schön. es wird mich sehr glücklich machen, die wohnung zu putzen und in die bibliothek zu gehen. ich werde tolle und lustige leute auf der strasse sehen, vielleicht sogar das eine oder andere flockige kurzgespräch haben. ich werde diese stadt charmant und vielseitig finden und mich auch. die schuhe leuchten feuerwehrrot und die sonnenbrille steck ich einfach mal ein - wer weiss.
Von lucyluck,
25.3.2007 um 22:45

Vielleicht sieht das ja hier jemand und will für 250.-€ vom 10.4 bis zum 13.5. da wohnen. Es handelt sich um eine 1 Zimmerwohnung in Berlin mit kleiner Küche, Badewanne, Waschmaschine und W Lane
Von le_directeur,
24.3.2007 um 10:07
Von tollkirsche,
23.3.2007 um 11:56
ich hab mir das so vorgestellt, dass ich vor gaststätten in der sonne sitzen werde, in französischer manier, mit roman und zigarette. ich dachte mir, die grosse sonnenbrille nehm ich auf jeden fall mit und esse dann ein brötchen an einem wasserufer bevor ich kein geld ausgeben werde für schöne dinge. ich wäre durch gassen geschlendert, meinetwegen auch strassen.
jetzt habe ich meine winterpullover schon auf dem dachboden versorgt, rolle die hosen hoch über den klobigen stiefeln, was mir überhaupt nicht gefällt aber praktisch ist, ich ziehe nicht meine feuerwehrroten ballerinas an. dann telefoniere ich um formulare korrekt ausgefüllt abzugeben und nicht um ein romantisches rendez-vous in der agenda stehen zu haben.
ich finde irgend etwas läuft hier falsch.
Von tollkirsche,
22.3.2007 um 12:57
da bin ich wieder. in glorioser manier habe ich gerade eine fristverlängerung erwirkt. das sich-selbst-auf-die-schulter-klopf-hoch veranlasst mich, wieder einmal in die tasten zu hauen. und ich habe ferien. sonst schneit es. dem le_d auf diesem weg; frau mikrokosmos nervt, finde ich. etwas bemüht nicht wahr?
der steppengaloppiererin; ich zähle die tage.
es fängt bald mein boot-camp zur äthertauglichkeit an, dann bin ich sehr wahrscheinlich wieder weg. vielleicht aber auch nicht, wie das wetter wechselhaft gerade.