Bombe, retournierte

Der directeur verschickte. Das erste Mal in seinem Leben. Per Kurier. Ein extrem pressantes Päcklein. Scheute keine Kosten. Und rechnete heute. Mit dessen Ankunft im Vereinigten Königreich.

Der Lieferantin ihr Internet behauptete gestern. Das Päcklein sei am 25.3.2006 aufgegeben. Und am 10.1.2006 geliefert worden.

heuteaufgegebengesterngeliefert

Das ging ja fix. Dachte sich le_d. Plusterte sich einwenig auf. Und schickte. Stinkwichtig. Ein Mail. Man habe Probleme mit der Interpretation dieser Lieferinformationen und bitte um Aufklärung. Telefonisch wurde dem d erläutert. Man brauche sich überhaupt keine Sorgen zu machen. Die Tracking-Nummern würden fortlaufend wieder verwendet. Die Informationen beträfen. Vom Eingangsvermerk einmal abgesehen. Keineswegs directeurs Sendung.

Von wegen. Keine Sorgen. Heute faselte der Lieferantin ihr Internet «UNSENDABLE-UNACCEPTABLE CONTENTS NO SERVICE». le_d kam ins Grübeln. Ertappte sich. Bei dem Gedanken. Wohl im Eifer des Gefechts. Versehentlich. Eine Bombe mit verpackt zu haben. Er fehlte weit:

Sehr geehrter le_directeur

Betreffend Ihrer Sendung nach England zu XXX XXX, konnte nicht exportiert werden, da Esswaren (Süssigkeiten) drin sind, und dies per XXX nicht erlaubt ist.

Wir werden Ihnen die Sendung retournieren und (...), Frau XXX habe ich auch schon informiert, dass sie Ihnen die 93.-- CH zurück erstattet.


Mit freundlichen Grüssen

XXX
Customer Service Support

die bärin

sie hat sie, die sätze. und der drummer die subtile wucht und der gitarist die loops und rückkoppelungen und melodien. alles in der turnhalle - es hat gepasst.

adieu

wenn sie ein schwan war, dann war es die vogelgrippe. letaler verlauf. es tut ein bisschen weh.

Lieber Herr Rossi

Apropos Fensterputzbeitrag. Seien Sie froh. Wohnen Sie nicht. Hier. Entdeckt bei Frau Nuf.

sterbender schwan

das wird ja hier langsam zum selbstgespräch. macht aber nichts, dann kann ich trauern um meine schöne, weisse mae. sie ist ernsthaft krank, will nicht mehr spielen, macht ganz seltsame geräusche und ja sie muss zum doktor. beim radio hat sie sich einen bruch geholt, vermute ich - es ist schwer.

übermüdungsdelirium

wie in den wilden zeiten - zwei stunden schlafen und dann in der öffentlichkeit funktionieren. gummibeine und schummersicht, ein leichtes high aber die arbeit gelingt unglaublich gut. alle kommen, alle wollen und dann tanzen sie. herrlich schönes bild - ich stehe nur noch vor bühnen und bestaune die präsentationen - in der nacht und am tag - was will man mehr.

abstände

versus zustände. das selbe? schwierigkeiten in der dosierung. ist weniger mehr oder mehr weniger und wo ist das meer?

Zustand

Marktlücke vs. Zustand, kritischer

Es ist an der Zeit. Den Fuss vom Gas zu nehmen. Wenn man versucht. Seine verlegte Brieftasche anzurufen.

abschleppen

tanzen mit der jugend. unterstützende arschtritte austeilen um, die sich an- und abstossenden elementarteilchen etwas in schwung zu bringen. dann schräg daneben stehen und lächelnd den enger werdenden kreisen zuschauen. in der nacht den bus nehmen und die neuen turnschuhe als federleicht empfinden. der frühling jetzt ganz deutlich.

Gejasst.

Verloren. Unter einer Blätterteighaube. Karottensuppe mit Rosenwasser und Kardamom abgeschmeckt. Südfranzösischer Viognier. Zum Trinken. Ein Siebenhundertermatch. Hätte diesen Abend vollends gerettet. Draussen. Roch es frisch gekifft.
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