Vom Reiher geholt, beinahe

Das war die Rache. Für den Schuss ins Schwanzgefieder. Sagt er. Er wollte sich mit einem Fisch bei ihm entschuldigen. Die Forelle hatte er letzten Sommer in einem Bergsee gefangen. Und dann im Gefrierfach vergessen. Nach dem Auftauen ging er mit ihr zum nahen Bach. Es war bereits dunkel. Und deutlich unter Null. Die kleine. Geländerlose Brücke vereist. Die Gesundheitssandalen boten keinen Halt. So fand er sich Wasser wieder. Perfekt. Ausgeglitten. Aus zwei Meter. Flach auf den Rücken. Die Sandalen auf dem Weg in den Rhein. Am Knie Weh. Und an der Schulter. Bachabwärts hatte er sich vor Jahren einen kleinen Steg mit einer Leiter gebaut. Das war meine Rettung. Meint er. Und reibt sich die lädierten Gelenke. Die Hosenstösse waren gefroren. Noch bevor ich an der Haustür war. Liesse dieser verdammte Reiher meinen Fischteich in Ruhe. Das Gewehr bliebe im Kasten. Aber eben.

essen gehen

eine häufung dieser tätigkeit. sie ist auf besuch zurückzuführen, der sollte bald mit gipfeli hier stehen. schöne sache nach der wirren träumerei.

Bloxplosion, bevorstehende

Hier treffen erste Meldungen über DotMacBlogs ein. Willkommen. Monsieur le_r.

Erinnerungen eines Popstars

Erinnerungen eines Popstars

Im luzernischen Hinterland. Mit 17 war er das letzte Mal hier gewesen. Mit einer Band. An einem Festival. So ein Tomatenfestival. Man musste zahlen. Um auftreten zu dürfen. Gesungen. 1 Stück. Und le_d meinte Mädchenherzen für sich schlagen zu hören. Der Besitzerin eines solchen. Schenkte er nach dem Konzert einen seiner Songtexte. Sabine gewidmet. Schrieb er zittrig. Vor lauter Aufregung Sabine mit ie. Irgendwie blöd. Wenn ganze Landstriche mit derartigen Erinnerungen verbunden sind.

Le_d betritt den See

Le_d betritt den See

Und ziberlet ob den Hechten. Mit flauem Magen. Und erhöhtem Puls. Herum.

Einem Schwank ausgeliefert

Einem Schwank ausgeliefert

(Mitteilung an Sturer) Lieber Monsieur Sturer. Es ist. Schlimmer als befürchtet. Eben beginnt der zweite Akt.

abhocken

die zeit hier an meinem platz. es gibt nichts zu tuen. ich bin müde weil ich gestern bei einer finnin war. da hab ich rentier gegessen, aber nicht deswegen bin ich müde, vielmehr weil ich immer in dem zug sitze, wenn ich nicht hier sitze und warte, dass die zeit versickert. es gibt jetzt dann ein sandwich. nach der knoblauchvergiftung von gestern. hat jemand etwas vom frühling gehört?

Shadow, wünschbarer

(Mitteilung an Frau Kirsche. Und Interessierte)

Ähm. Madame Tollkirsche. Könnten Sie hier für le_d eventuell einmal »Shadow« spielen? Von denen da. Zu finden auf Cewbeagappic. Für Ihre Bemühungen. Danke ich Ihnen. Im Voraus. Bestens.

schlittenfahren

ich war in den bergen. da bin ich sonst ja nie. es war eine zusammenkunft, wie man dem so schön sagt. und lustig war es auch. ganz besonders dann die abfahrt in der nacht vom berg runter ins tal. mit mondschein und zwar aufregenden, aber nicht ganz wie ängstlich vermuteten, steilen kurven und mondschein. ich würde gleich wieder gehen. die sonne am morgen danach und das thé crème auf der terasse waren auch grund zur glückseeligkeit.

wieder einmal

immer wenn ich nicht in nähe meines eigenen datenträgers bin, überkommt mich die lust ein wenig zeilen zu füllen. heute nicht vom studio aus sondern da, wo sich mein angestellten-dasein abspielt. es beisst sich etwas mit dem weder herr noch frau freiheit -s/ drang, der/die doch gerade so hartnäckig an die gehirnwindungen klopft. ausharren, ich weiss. zur versüssung heute abend ein spiel namens velma superstars anschauen - es geht aber noch lange bis dahin. der vorteil: le directeur und sturer sind nicht so alleine auf der weiten bildschirmflur des institutes.
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