Auswertung

Sommerlich. Sorglos einsteigen. Unter neuem Pseudonym. Und mit eigener Adresse herumkommentieren. Erste Bekanntschaften schliessen. MitstreiterInnen und einen Chefkommentator gewinnen. Vom Personal als Einziger einen RSS-Feeder benutzen. Fast Täglich um die 30 Beiträge lesen. Kommentierfaul werden. Den Chefkommentator verlieren. Nur den Hauch von einem Schimmer davon haben. Was sich hinter den Zahlen verbirgt. Welche unter Hits. Files. Pages. Visits. Sites stehen. Ahnen. dass tiefe Zahlen wenig Besuch bedeuten. Tiefe Zahlen stehen haben. Es nicht wegen höheren Zahlen tun wollen. Nicht genau wissen. wieso sich Matthias und Leu in die Haaren geraten sind (bzw. ob sie sich überhaupt...). Nur in Matthias’ Verzeichnis verzeichnet sein. Erwägen. sich andernorts auch noch einzutragen. Alles im Word vorschreiben. Alles viel zu ernst nehmen. Alles total locker sehen. Als Fingerübung. Als Plattform. Dem Trend zu einem Zweiten bisher widerstanden haben. Auch wenn es nicht in eine Auswertung gehört. Endlich anmerken. Dass der Untertitel Wolfgang Hildesheimer gehört und im Original «Mitteilungen an Max über den Stand der Dinge und anderes» lautet. Max ist tot. Jedoch. Schon länger. So auch Friedrich und Dieter und Harald. Bedauerlicherweise.

stadt und zwar gross

das kommt dann so: eine strasse anpeilen. erster laden: eine stunde.
zweiter laden: zehn minuten, mit viel weniger geld raus.
dritter laden: oben ein paar scherben und eine wendeltreppe tiefer eine lange flucht mit platten, platten, platten - es waren wohl so an die zwei stunden.
und das ist erst der anfang. ja, ich geniesse es sehr wohl.

Die Folgen

Das hat man dann davon. Sich nicht in einem Aquarium ertränken zu lassen. Beschert einem in der darauf folgenden Nacht. Eine rasante Vorfahrt. Bei der Verwandtschaft. Mit einem Golf Cabriolet. Mitten im Sommer. Alles ist da. Was Rang und Namen hat. Aber auch weniger Verwandtes. Coucousins und Leute. Die nur so tun. Als gehörten sie zur Familie. Den Golf also mit Schwung auf dem Parkplatz abgestellt (fährt sich sehr seltsam. So ein VW. Übrigens.). Die Verwandtschaft verschwindet. Derweilen. Einer nach der Anderen im Haus. Enthusiastisch ausgestiegen. Zur fulminanten Begrüssung angesetzt. Jedoch. Niemand will so recht mit einem. Und darauf angesprochen behauptet die Verwandtschaft. Hier sei nichts im Gange. Kein Fest. Keine Beerdigung. Weder Hochzeiter. Noch entführte Bräute. Das massierte Auftreten. Sei ein purlauterer Zufall. Während deutlich zu hören ist. Wie im Haus die Tassen hoch gehen. Dieses scheinheilige Pack. Lügt. Dass sich die Balken biegen. Schickt einem ungerührt auf eine weitere Runde. Im komischen Golf. Mit dem weissen Verdeck. Und während man durch die Gegend braust. Kommt man dann darauf. Der Ausschluss. Hängt mit der. Ins Stocken geratenen. Persönlichkeitsentwicklung zusammen.

Schneeflocke



Frau Holle mit Riesen-Schneeflocke

Schnorcheln, persönlichkeitsförderndes

letzte Nacht. Penetrantes Klingeln. Im Flur steht ein Kamerateam. Alle in dicke, graue Daunenjacken verpackt. Der Moderator gratuliert überschwänglich. Für Bigbrother werde man nicht jeden Tag ausgewählt. Zusammen mit zehn anderen Leuten verschleppt werden. In einem Haus im Berner Oberland eingeschlossen sein. Die Anderen freuen sich. Angst haben. Verschiedene Fluchtversuche unternehmen. Scheitern. Schliesslich doch im Postauto nach Hause fahren. Fernsehen. Die neun Mitstreiter verbringen die erste Nacht in Aquarien. Mit zu kurzen Schnorcheln ausgestattet. Verschlucken sich ständig. Sind dem Ertrinken nahe. Unendlich froh sein. Daran herumstudieren, ob es nicht doch besser gewesen wäre, sich dem auszusetzen. Der Persönlichkeitsentwicklung wegen.

(kein titel)

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Weiter ...

und out

ich wechsle mal die schreibstation für ein paar tage. morgen geht's los. das, mit den törchen und allem ist etwas an mir vorbeigezogen, jetzt geh ich dahin schauen, wo sie teilweise gemacht wurden. ist fast wie den samichlous aufspüren.
ja und dann out und in in nicht heimatlicher umgebung. mmmmmh, reise schön little madcherry.

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Ein Beitrag von Frau Luck («findet» klicken):

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schön was man alles so hinter den Türchen findet! Wunderbar gar!!!!Es wird munden auch wenn bloß eine Anlehnung möglich ist!

Trost, geschenkter

Verehrte Kundin. Sich um alles kümmernde. Die Datenbankabteilung des Institutes für angewandtes Zwielicht. Bedankt sich artig. Für den Trost. Man kann nie genug davon haben. Und so praktisch. Zum Aufkleben.

der versuch

Das Menu. mit Apéro, Vorspeise, Hauptgang weiss, Hauptgang rot, Käse, Dessert, Kaffee und Süsses.



Wir beginnen mit kleinen Canapés. Es sitzen Garnelen in den Schichten.
Wein weiss, frisch, Grüner Veltliner oder lieber ein Kelch Champagner?
Ganz wie Madamen wünschen.
Vorspeise: Miese Muscheln oder königliche Austern – comme vous voulez – die ersten in Gemüsebouillon gegart – doucement – die Königlichen überbacken. Dazu ein Artischöcklein, zur Aufmunterung.
Wein weiss, kräftig und vielschichtig, Meursault.
Hauptgang weiss: Perlhuhnfilet. Gefüllt mit Birnen. Mariniert mit Honig, kleinwenig Sesam.
Nichts für für d, pardon. wir gönnen uns zum Huhn ein Löffel grüne Linsen.
Wein rot: Côte du Rhone, peut-être du Lirac, du Gigondas.
Hauptgang rot: Rindiges Mesaillon gülden gebraten. Dazu trommeln Topinamburen im Gratin und grünes Gemüse singt schmachtend.
Wein rot: kräftig, klassischer {Bordeau Château Lalande) oder Amarone die Matrone.
Käse der Geiss und des Schafes.
Wein rot und kräftig.
Dessert: OhRange in Schnitzen in scharzer Schokolade eingegossen. Baumnussparfait.
Parfait?
Wein: das lassen wir wohl lieber. Sonst sehen Madamen nur im Kreis.
Kaffee und Süsses: alles was der Baum hergibt.
Schnapps: klar, fruchtig Quitten.

Die Südländer wünschen
Bon Appétit Mes Dames
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